Nachgang zu "Die Eindrücke eines neuen Bloggers"
Mit freundlicher Genehmigung von http://www.robertbasic.de poste ich an dieser Stelle zunächst seinen Beitrag vom 09.02.2010, der auf der E-Mail an ihn basiert. Es hat mich ungemein gefreut, daß es diese paar Zeilen, die in kürzester Zeit recht spontan entstanden, auf einen Blog "der alten Schule" geschafft haben.
Ich schreibe dies nicht, weil ich ich mich im Glanz der Sonne baden will, sondern weil ich Jeden - insbesondere die jüngeren Blogger und Social Webber - dazu ermutigen will, daß Gespräch, die Diskussion, den Austausch, den Dialog oder einfach nur die Neugierde für Andere, ihre Thesen und Texte zu suchen.
Auf Menschen zugehen ist nicht jedem von uns in die Wiege gelegt, aber eine Mail macht es durchaus einfacher, sicherlich auch ein Tweet. Aber letztlich ist es was es ist: Ein Zugehen auf den Anderen. Man wird aktiv und bemüht sich um den Anderen.
Und das dieses Engagement, dieses Interesse am Anderen auf offene Ohren stößt, davon bin ich persönlich überzeugt.
Zwei Punkte sind entscheidend für den Erfolg: Offenheit und eigenes Zutun.
Was die Offenheit betrifft - klar kann man es übertreiben, aber jeder findet seinen Weg - so ist dies schon da, wenn man sich auf den Weg macht und versucht mit Anderen ins Gespräch zu kommen. Letztlich ist es doch so: Wer sagt, was er will, was ihm durch den Kopf geht und wie das vielleicht realisieren würde, wenn er die Möglichkeit hätte, wird vom Gegenüber bestimmt nicht gleich von der Blogkante gestoßen.
Es kann sein, daß es gerade nicht passt, die Idee noch ausgefeilt werden muß, der Andere im Stress ist usw. Weiß man dies, weiß man auch was zu tun ist. Man überarbeitet bzw. überdenkt seine Idee, justiert nach oder man sucht jemanden anderes zu überzeugen. Nur: Willfährigkeit sollte nicht am Start sein. Denn die wird entlarvt. Aber klare Ansagen bergen keine Probleme, sollten umgekehrt aber auch nicht als "Ich kann Dich nicht leiden"-Attitüde empfunden werden.
Auf ein Wort zum eigenen Zutun, das jeden von uns betrifft bei allem was wir tun, ob wir jetzt gerade bei posterous Buschstaben aneinander reihen, die hoffentlich auf interessierte Leser treffen, in der Badewanne oder mit Freunden Kicken gehen. Alle drei Zustände bzw. Sachverhalte haben Eines gemein: Sie kommen zum Erliegen, wenn wir nicht etwas dafür tun. Tasten müssen gedrückt, Wasser muß eingelassen und das Runde muß ins Eckige geschossen werden.
Ich habe die Erfahrung gemacht, daß mir selten etwas zufliegt und wenn, dann sind es bisher Handbälle gewsen - mitunter trafen sie die Zwölf -, Fussbälle, Steine, Bananenschalen, Papierflieger, Kaugummis oder ein Schokoriegel gewesen. Will sagen:
Um etwas zu erreichen muß man etwas dafür tun! (Binsenweisheit, aber manch Einer da draußen hat es wohl nocht nicht internalisiert)
Jetzt endlich der Beitrag von Robert Basic, Originaltitel "Die Eindrücke eines neuen Bloggers", Datum 09.02.2010, Quelle http://www.robertbasic.de/2010/02/die-eindruecke-eines-neuen-bloggers/, aber nicht ohne zu erwähnen, das Rob postwendend eine Replik unter dem Titel Die Eindrücke eines alten Bloggers gebloggt hat.
Die Eindrücke eines neuen Bloggers
es ist spannend, Eindrücke von “Jung-Bloggern” zu bekommen. Denen, wenn sie denn heute mit dem Bloggen beginnen, eine Reihe anderer Möglichkeiten zur Verfügung stehen. Johannes Lenz hat mich angemailt und sich die Mühe gemacht, um auf diese Fragestellung, was denn anders ist, einzugehen. Ich finde, der Einblick lohnt sich (und es wird Zeit, meinen Artikel neu zu schreiben, wie man ein Blog aufsetzt und es bisserl nach vorne bringt). Johannes, lieben Dank!!
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Hi Rob,